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Schütze die Unternehmensdaten = Schütze Deinen Arbeitsplatz!

„Es gibt zwei Arten von Unternehmen: Diejenigen, die gehackt wurden und solche, die nicht wissen, dass sie gehackt worden sind.“ - John Chambers, ehem. CEO von Cisco

Traurig aber wahr - selbst wenn Ihr Unternehmen alle empfohlenen technischen Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz Ihrer Firmendaten und Computer getroffen hat, ist das aktuelle Bedrohungsniveau sehr hoch und wird in absehbarer Zukunft auch noch weiter ansteigen. Virenschutz, Spamschutz und Firewall fangen einen Großteil der Bedrohungen ab. Trotzdem kommen immer mehr Angreifer in die Systeme, woran meist die Benutzer unbewusst Mitschuld tragen. Computerviren, Ransomware und Co können dem Unternehmen dermaßen schaden, dass der Weiterbestand des Unternehmens gefährdet sein kann. Vor allem Ransomware verbreitet sich rasend auf Unternehmensnetzwerken. Diese Schadsoftware verschlüsselt alle Ihre Dateien am PC, sowie auch Dateien auf verbundenen Netzlaufwerken, USB-Sticks und Festplatten. Die Entwickler der Schadsoftware fordern dann Lösegeld für die Entschlüsselung der Dateien - das wird teuer.

Hier ist eine gute Datensicherung die letzte Hoffnung, einer Lösegeldzahlung zu entkommen - diese hilft allerdings nichts, wenn sie auf einer USB-Festplatte am infizierten Gerät ist. Denn dann ist sie höchstwahrscheinlich auch verschlüsselt.

Daher möchten wir folgende Tipps mit Ihnen teilen:

Computer:

  • Achten Sie darauf, dass ihr Virenschutz immer aktiv ist und regelmäßig Updates erhält. Als letzte technische Instanz ist es die Aufgabe des Virenschutzes, bekannte Bedrohungen und gefährliche Verhaltensmuster zu erkennen und unschädlich zu machen.
  • Installieren Sie regelmäßig Microsoft-Updates. Ihr System wird laufend mit Sicherheitsupdates beliefert, um kritische Sicherheitslücken zu schließen.

E-Mail:

In letzter Zeit wird ein Großteil gefährlicher Ransomware (Verschlüsselungstrojaner) über E-Mails verbreitet.

  • Öffnen Sie keine Anhänge oder Links von unbekannten Absendern. Überprüfen Sie, ob Sie überhaupt einen Anhang angefordert haben bzw. erwarten.
  • Stellen Sie sicher, dass der Absender etwas mit Ihrem Unternehmen zu tun hat. Werfen sie immer einen Blick auf die Absender-Mailadresse.
  • Öffnen Sie keinesfalls Anhänge mit Dateiendungen wie: .exe, .msi, .bat, .cmd, .reg
  • Lassen Sie Scripts in Office oder PDF nicht ausführen, wenn die Datei aus einem nicht vertrauenswürdigen E-Mail oder Download stammt.
  • Fragen Sie am Arbeitsplatz keine privaten E-Mails von Anbietern wie GMX, Gmail, … ab.
  • Gehen Sie sorgsam mit Ihren Daten um. Keine Bank wird Kontoinfos per Mail verschicken. Ihr Bank- oder PayPal-Konto läuft nicht ab oder wird gesperrt. Übermitteln Sie keine Passwörter oder Zugangscodes per Mail.

 

Interessante Informationen:


CryptoLocker, Angler, Locky und Co sind weltweit bekannte und aktive Verschlüsselungsviren die täglich sowohl private als auch Unternehmensrechner befallen. Alleine "Angler" befällt monatlich so viele Geräte, dass über 90.000 Benutzer täglich davon betroffen sind. Und obwohl nur 2,9% der Betroffenen die Lösegeldzahlung eingehen, verdienen die Entwickler über 30 Millionen Euro jährlich an Angler. Und das ist nur einer von vielen.

 

Bitte teilen Sie diese Informationen in Ihrem Unternehmen. Sollten Sie Auffälligkeiten bemerken, oder der Computer beginnt Dateien zu verschlüsseln - versuchen Sie nicht Daten zu retten. Bitte schalten Sie in so einem Fall schnellstmöglich das Gerät aus und Informieren Sie ihren IT-Betreuer.

Holen Sie sich bei Bedarf technische Hilfe und Beratung bei Ihren MOTIONDATA-Experten.

Wir unterstützen Sie gerne!

 


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